Meine erste Woche hier in Glasgow ist um und es gibt bereits einige "Schmankerl" zu erzählen. Die grösste Herausforderung ist, sich im ziemlich unübersichtlichen ÖV-System zurecht zu finden. Nicht nur dass die Busse, jede Stunde zu einer anderen Zeit abfahren, auch die Ticketpreise scheinen je nach Stunde zu variieren. Ob dieses Pricing-System wirklich so flexibel ist oder die Busfahrer mich einfach übers Ohr hauen, ist eine andere Frage... Ansonsten besuche ich fleissig die örtlichen Museen, die dank freiem Eintritt immer überfüllt zu sein scheinen. Am Wochende wurde ich Zeuge der schottischen Notfallplanung. Als ich mir gerade eine äusserst innovative Videoinstallation zu Gemüte führte, ging plötzlich eine Ohren betäubende Sirene ab. Unsicher, ob dies jetzt zum Gesamtkunstwerk gehört oder ob der Ernstfall eingetreten war, begab ich mich sicherheitshalber mal zum Ausgagng. Tatsächlich tummelten sich dort bereits zahlreiche Besucher. 3 Minuten später war dann auch die Feuerwehr im Gebäude ... Derweil versuche ich Tickts für ein Fussballspiel von Celtic Glasgow zu orgnisieren. Das letzte Spiel am Samstag war bereits am Dienstag Abend ausverkauft. Wenn's gegen einen Absteiger geht, gibt's dann hoffentlich auch einen Platz für mich. Stattdessen lohnt es sich, die Fussball- und Rugbyspiele in einem Pub anzuschauen. Die "Glasgoaner" können sehr emotional werden, vor allem wenn die englische Rubgy-Nationalmannschaft der schottischen so richtig den Hintern versohlt (und der Schiedsrichter zugegebnermassen einen riesen Fehlenscheid trifft). Ich werde mich wieder melden, sobald es mehr oder minder Interessantes zu berichten gibt.
Grüsse Curdin
(v/o Mäxäm, v/o Innuendo)
Montag, 12. Februar 2007
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